Mädels,
mich hat´s erwischt. Bzw. SIE hat mich erwischt. Die große Blog-Krankheit oder besser gesagt die Blog-Unlust. Alles fing ganz harmlos an. Irgendwann stand sie mit ihrem Köfferchen fröhlich vor unserer Tür und ich hab mir anfangs nichts dabei gedacht (erst hab ich ja gedacht, sie hätte sich in der Tür geirrt). "Ja klar, komma rein, ich mach uns ma nen Kaffee." Mittlerweile sind wir ganz dicke miteinander und ich werde das Gefühl nicht los, dass sie mich verhext hat. Verhext mit ihrer verführerischen Art und ihrer unbeschwerten Leichtigkeit (komm ich heute nicht, komm ich morgen). Wenn wir Beide abends gemütlich auffe Couch liegen und ich so Dinge erzähle wie "stell dir vor, ich hab mal ne Zeitlang fast täglich gepostet", dann schaut sie mich mit großen, verständnislosen Augen an, so als hätte ich lapidar den Kommentar in den Raum geworfen "stell dir vor, ich hatte mal nen 6er im Lotto. Ich hätte aber nicht gewusst wohin mit all dem Zaster, also hab ich den Schein gar nicht erst eingelöst."
Dabei ist es gar nicht so, dass sie mit Blogs nix am Hut hat. Im Gegenteil. Gemeinsam schauen wir uns total gerne all die wunderschönen Blogs an und manchmal erlaubt sie mir sogar selber Fotos zu schießen, aber sobald meine Gedanken Richtung "mal wieder selber was posten" gehen, hält sie mich fest umklammert und lullt mich mit ihrer betörenden Stimme und verführerischen Worten ein wie:
"Ach komm, wir legen uns lieber draußen gemütlich in die Sonne, hören chillige Musik und trinken den ein oder anderen (mehr den anderen als nur den einen) Hugo" oder
"Wir schnappen uns lieber die Luna , drehen ne große Runde und genießen die warme Sommerluft" und manchmal (aber nur manchmal) kommen so Sprüche wie
"wir kümmern uns lieber um den verdreckten Backofen, mein Kind, anstatt hier zu posten".
Wie lange das mit uns noch weiter geht kann ich auch nicht sagen. Heute hab ich sie auf jeden Fall am Stuhl geknebelt und ihren Mund mit Tesa zugeklebt. Und ich zieh den Post hier jetzt durch und vermeide tunlichst sie dabei anzuschauen. Sonst bekomme ich noch Mitleid, zerschneide tränenüberströmt die Seile ("ich hab´s doch nicht so gemeint, kannst du mir nochmal verzeihen?!") und reiße als Friedensangebot ne Tüte Chips auf und schmeiße mich auf´s Sofa.
mich hat´s erwischt. Bzw. SIE hat mich erwischt. Die große Blog-Krankheit oder besser gesagt die Blog-Unlust. Alles fing ganz harmlos an. Irgendwann stand sie mit ihrem Köfferchen fröhlich vor unserer Tür und ich hab mir anfangs nichts dabei gedacht (erst hab ich ja gedacht, sie hätte sich in der Tür geirrt). "Ja klar, komma rein, ich mach uns ma nen Kaffee." Mittlerweile sind wir ganz dicke miteinander und ich werde das Gefühl nicht los, dass sie mich verhext hat. Verhext mit ihrer verführerischen Art und ihrer unbeschwerten Leichtigkeit (komm ich heute nicht, komm ich morgen). Wenn wir Beide abends gemütlich auffe Couch liegen und ich so Dinge erzähle wie "stell dir vor, ich hab mal ne Zeitlang fast täglich gepostet", dann schaut sie mich mit großen, verständnislosen Augen an, so als hätte ich lapidar den Kommentar in den Raum geworfen "stell dir vor, ich hatte mal nen 6er im Lotto. Ich hätte aber nicht gewusst wohin mit all dem Zaster, also hab ich den Schein gar nicht erst eingelöst."
Dabei ist es gar nicht so, dass sie mit Blogs nix am Hut hat. Im Gegenteil. Gemeinsam schauen wir uns total gerne all die wunderschönen Blogs an und manchmal erlaubt sie mir sogar selber Fotos zu schießen, aber sobald meine Gedanken Richtung "mal wieder selber was posten" gehen, hält sie mich fest umklammert und lullt mich mit ihrer betörenden Stimme und verführerischen Worten ein wie:
"Ach komm, wir legen uns lieber draußen gemütlich in die Sonne, hören chillige Musik und trinken den ein oder anderen (mehr den anderen als nur den einen) Hugo" oder
"Wir schnappen uns lieber die Luna , drehen ne große Runde und genießen die warme Sommerluft" und manchmal (aber nur manchmal) kommen so Sprüche wie
"wir kümmern uns lieber um den verdreckten Backofen, mein Kind, anstatt hier zu posten".
Wie lange das mit uns noch weiter geht kann ich auch nicht sagen. Heute hab ich sie auf jeden Fall am Stuhl geknebelt und ihren Mund mit Tesa zugeklebt. Und ich zieh den Post hier jetzt durch und vermeide tunlichst sie dabei anzuschauen. Sonst bekomme ich noch Mitleid, zerschneide tränenüberströmt die Seile ("ich hab´s doch nicht so gemeint, kannst du mir nochmal verzeihen?!") und reiße als Friedensangebot ne Tüte Chips auf und schmeiße mich auf´s Sofa.
So, heute also ein DIY
Weil, es ist ja nicht so, dass ich in den letzten Wochen völlig untätig war. Zwei neue Schaltafeln hab ich bemalt. Eine (nämlich die vom heutigen Post) dient als "Badematte" und die andere liegt als "Teppich" vor meinem Bett und die schaut so geil aus (sorry), dass ich mir jedes Mal selber anerkennend auf die Schulter klopfen muss, hust, wenn ich sie sehe.
Die hohe Bodenvase meiner Mutter, die bis vor kurzem noch knallgelb war (die Bodenvase natürlich), hab ich schwarz gestrichen und sie gefällt mir unheimlich gut. Ach ja, und die schwarze Leiter steht nun auch im Bad (was bin ich froh, dass mein Mann die zweite Leiter neulich für mich vom Sperrmüll geholt hat!!!!!!). ICH war ja dafür zu faul!
Und die tollen Körbe hab ich von Zeitgeist Living & Deco.
So, kommen wir also zum DIY.
Das Muster hab ich irgendwo von HIER.
(Sorry, aber wo genau das Muster zu finden ist kann ich auch nicht mehr sagen.) Auf jeden Fall hab ich das Muster als Poster im dm entwickeln lassen (50x60cm). Man könnte es auch (mühsam) selber größer kopieren, aber so ging´s am schnellsten und mir war die exakte Größe (50cm in der Breite) wichtig.
Das Muster hab ich irgendwo von HIER.
(Sorry, aber wo genau das Muster zu finden ist kann ich auch nicht mehr sagen.) Auf jeden Fall hab ich das Muster als Poster im dm entwickeln lassen (50x60cm). Man könnte es auch (mühsam) selber größer kopieren, aber so ging´s am schnellsten und mir war die exakte Größe (50cm in der Breite) wichtig.
Die nachfolgenden Fotos sind übrigens schon etliche Wochen alt.
Mit Tesa oder Masking Tape fixiert ihr das Poster (damit es nicht verrutschen kann, logisch). Und darüber klebt ihr transparentes Zeichenpapier (Backpapier wäre auch ne Alternative), welches ihr anschließend auch mit Masking Tape fixiert und die einzelnen Zeichenblätter mit Tesa.
Und dann fahrt ihr mit Bleistift (!) alle Konturen nach.
Ach ja, Grundlage für dieses DIY ist natürlich ne Schaltafel, klar, hätte ich fast vergessen zu erwähnen. Man bekommt sie in gut sortierten Baumärkten für wenig Geld oder ihr klaut sie heimlich nachts auf irgendeiner Baustelle (DAS HAB ICH JETZT NICHT GESAGT!!!!). Meine Schaltafeln stammen alle noch aus unserer Bauzeit (die mittlerweile 17 Jahre zurück liegt). Die günstigen Schaltafeln vom Baumarkt sind alle gelblich imprägniert und das Gelbliche wird immer durchscheinen, egal wie oft ihr sie mit Buntlack streicht. Um das zu vermeiden streiche ich mittlerweile vieles mit (weißer) Isolier- und Absperrfarbe. Die Farbe ist fester in der Konsistenz, von daher reicht ein Anstrich. Unsere Schaltafeln waren damals etwas teurer und sehen eher rötlich aus. Solche Tafeln kann man mit jedem x-beliebigen Buntlack streichen (weil nicht imprägniert). Die Tafel dieses DIY`s hatte ich schon letztes Jahr mit Buntlack gestrichen und sie stand anschließend monatelang draußen. Deswegen ist der weiße Lack schon an vielen Stellen abgeblättert. Ich fand´s aber nicht schlimm. Im Gegenteil!
So, ihr dreht eurer Muster um (!!!!) und fixiert es mit Tesa an einer Seite der Schaltafel. Wieso nicht an beiden Seiten?! Weil, wenn ihr es nur an einer Seite fixiert, dann könnt ihr das Zeichenpapier immer mal hochnehmen, um zu schauen, wo ihr die Konturen noch nachfahren müsst.
Wenn ihr alle Konturen mit Bleistift übertragen habt, nehmt ihr das Blatt wieder ab, legt es ein wenig tiefer (Ansatz an Ansatz), fixiert es wieder, fahrt die Konturen nach usw., bis ihr die ganze Schaltafel bemalt habt. Habt ihr doch jetzt verstanden, oder?!
☺
Und dann beklebt ihr die komplette Schaltafel mit Malerkrepp und schneidet anschließend mit einem scharfen (!!!) Cuttermesser all das aus, was später bemalt werden soll. Um zu vermeiden, dass die anschließend aufzutragende Farbe (in diesem Fall die graue) unter´s Krepp läuft (was sehr ärgerlich wäre), bepinselt ihr alle freien Flächen nochmal mit Buntlack (ich hab Isolierfarbe genommen).
Wenn die Farbe getrocknet ist (im Sommer reichen 15 Minuten) tragt ihr die Farbe eurer Wahl auf. Wie verdreckt mein Farbtöpfchen aussieht.........
Und dann müsst ihr nur noch die Klebestreifen runter pulen und wenn ihr mögt, bearbeitet ihr die Schaltafel noch mit einem Stahlschwämmchen.
Das entwickelte Foto könnt ihr dann noch einrahmen.
Sooooo, fertig! Der Post ist fertig!!!!
Freu! ☺☺☺
Bevor ich mich verabschiede möchte ich mich für eure zahlreichen Kommentare zum letzten Post bedanken.
Gell, die Stühle sind der Kracher, nicht wahr?! (Kim), der braune Sperrmüllstuhl steht mittlerweile auch wieder im Wohnzimmer und er versteht sich mit den Eames-Stühlen SEHR gut! ☺
Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende!
Fühlt euch lieb gedrückt!
Fröhlich winkend,



































No comments:
Post a Comment