Geschichten aus´m Leben






Hallo Mädels,

ich hab zuerst überlegt, ob ich euch die heutigen Fotos überhaupt zeigen soll. Mittlerweile sieht´s im Wohnzimmer ja wieder anders aus. Zum Beispiel hab ich das Sofa mittig in den Raum geschoben und mein schwarzes Weihnachtsgeschenk ist mittlerweile weiß und steht an der Wand hinterm Sofa. Zeig euch alles nächste Woche. Oder am Wochenende, mal sehen.

Während ihr euch also meine schon etwas älteren Fotos vom Wohnzimmer anschaut, erzähl ich euch Geschichten aus´m Paulanergarten aus´m Leben.   





Meine Kollegin hatte vergangene Woche frühmorgens ein durch Mark und Bein dringendes Erlebnis mit Eduard, dem Frauenschreck, welcher hinterlistig im Spülbecken auf sie lauerte und das nur aus einem einzigen Grund: Sie zu Tode zu erschrecken. Ihr kennt Eduard?! Nein?! Kleiner Tipp: Schwarz, unrasiert, von korpulenter Gestalt, auf mehr als 2 Beinen unterwegs.





Leidet ihr auch unter Arachnophobie, sprich Spinnenphobie?! Gut, die kleinen find ich gar nicht schlimm und Weberknechte bringen mich auch nicht mehr an den Rand des Wahnsinns. Das war als Kind natürlich noch anders, da ließen mich Weberknechte nachts nicht schlafen. Aber die dicken, großen, unrasierten Dinger.....da sieht die Sache schon ganz anders aus. Zum Glück laufen sie mir im Haus nicht oft überm Weg.





Vor Jaaaaahren hatte ich mal ein etwas größeres Kaliber nachts im Flur entdeckt (als ich vom Pipi machen zurück ins Bett wollte). Hooooch oben im Treppenaufgang lauerte sie und starrte mich grinsend an. Nach einer kurzen Schreckensstarre hab ich meinen Mann hysterisch kreischend aus dem Tiefschlaf gerissen. "Da sitzt ne Spinne im Flur, die musst du SOFORT wegmachen!!!!" Er, noch völlig schlaftrunken, wusste kaum wie ihm geschah.





Schnell holte ich ein Plastikhöckerchen der billigste Sorte, auf welches sich mein Mann draufstellen sollte, um dem Leben des Spinnchens ein Ende zu setzen. Das Höckerchen passte so geraade mal so auf eine der Stufen unserer Granittreppe. Es kam wie es kommen musste. Mein Mann stieg aufs 3,50 Euro Höckerchen und ein Bein des Höckerchens rutschte aufgrund des Gewichtes weg (mein Mann ist NICHT übergewichtig). Männelein hob ab, verharrte kurz senkrecht in der Luft und knallte mit voller Wucht auf die Stufen unserer Treppe, war noch ganze 3  Sekunden anwesend und fiel dann in Ohnmacht. Upps.... 






Und ich dachte, "oh Gott, jetzt ist er hin". 
Die Spinne saß derweil noch hoch oben an der Decke und lachte sich schallend kaputt. DIE hab ich übrigens dann später mit dem Staubsauger eingesaugt (alles muss man selber machen). Nachdem mein Mann wieder zu sich kam, wollte er nur noch eines: "Geh, geh einfach weg. Lass mich allein." Ich meine, das muss man sich erst mal vorstellen. Eben noch im Tiefschlaf und fünf Minuten später liegt man bewusstlos im Treppenflur. Klar, dass man da nicht laut "La Paloma" singt. 
☺☺☺




Am nächsten Tag feierten wir den Geburtstag unserer Tochter und nachmittags beim Kaffee bekam ich mit wie meine Schwiegereltern zu meinen Eltern sagten "für´n Spinn und dat alles nur für´n SPINN!". 
Mein Mann hätte sich beim Sturz freilich das Genick brechen können. Das hätte ich mir NIE verziehen (und andere mir auch nicht).





 Männelein (übersät mit etlichen Hämatomen) humpelte dann noch ein paar Tage durch die Gegend bis wir genau eine Woche später während einer Fahrradtour ganz blöd mit unseren Rädern kollidierten (natürlich wieder nur MEINE Schuld). Mein Mann flog im hohen Bogen übers Fahrrad und landete unsaft auf dem Asphalt. (Fürs Video hätte ich locker 500 Tacken bei "Pleiten Pech und Pannen" absahnen können.) 





Seitdem versuche ich nicht mehr "hintenrum" an eine weiße Wohnzimmerdecke zu kommen.
☺☺☺















So Kinder, 
Mutter muss jetzt ins Büro. 

Das Wochenende als Strohwitwe verbringend (Männelein sitzt grad im Flieger Richtung Barcelona),

No comments:

Post a Comment